Digitale Rentenübersicht ist Gesetz: Vorsorge glasklar

Digitale Rentenübersicht ist Gesetz: Vorsorge glasklar

Der Ausschuss für Arbeit und Soziales hat im November letzten Jahres den Gesetzentwurf (19/23550) der Bundesregierung für eine digitale Rentenübersicht beschlossen. Das Gesetz ist zum Jahresbeginn 2021 in Kraft getreten.

Eine Zielsetzung, die mit dem geplanten Online-Portal erreicht werden soll, ist eine transparentere Darstellung der individuellen Vorsorgemaßnahmen. Außerdem soll ein Anreiz für die Bürger geschaffen werden, sich mit der eigenen Altersvorsorge regelmäßig und gründlich auseinanderzusetzen.

Zwar gibt es bereits jährliche Standmitteilungen der Gesetzlichen Rentenversicherungen und der Anbieter privater Altersvorsorge. Allerdings lassen deren Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit zu wünschen übrig. Die digitale Rentenübersicht soll hier für Abhilfe sorgen und einen besseren Überblick über alle erreichten bzw. erreichbaren Ansprüche aus gesetzlicher, privater und betrieblicher Vorsorge verschaffen.

In einer Übergangsphase ab Oktober 2022 können Anbieter bzw. Träger von Altersvorsorgeleistungen zunächst freiwillig an dieser Zielsetzung mitwirken, ein Jahr später wird die Beteiligung verpflichtend. Die von den jeweiligen Anbietern zugelieferten individuellen Daten werden zusammengeführt und können von den Bürgern in einem persönlichen Nutzerkonto gespeichert werden. Geschieht dies nicht, werden sie gelöscht.

Ein anderer Weg zu bester Übersicht und Vorsorgeplanung: Ein Anruf beim unabhängigen Versicherungsmakler. Er weiß, worauf es ankommt.

Quellen: Meldung der Bundesregierung vom 1. Januar 2021, Kurzmeldung des Deutschen Bundestages vom 16.11.2020.

Corona und das Kleingedruckte: Augen auf!

Corona und das Kleingedruckte: Augen auf!

Ob und in welchem Umfang in 2021 wieder verreist werden kann, hängt sehr stark vom Verlauf der Corona-Pandemie ab. Optimisten planen bereits für Sommer, Herbst und/oder Winter – und schließen zur Sicherheit womöglich eine Reisekrankenversicherung ab.

Dass das weltweite Infektionsgeschehen durch Covid-19 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Pandemie eingestuft wurde, wirkt sich teils erheblich auf den Umfang von privatem Versicherungsschutz aus. Denn: Pandemien werden im Kleingedruckten als Auslöser für den Leistungsfall meist ausgeschlossen.

In der Sache und aus Sicht der Versicherer ist das nachvollziehbar. Denn sie haben zu Beginn einer Pandemie grundsätzlich kaum eine Chance, deren Entwicklung und Folgen zu berechnen. Erst nach ihrem Auftreten und im weiteren Verlauf wird das Risiko mess- und kalkulierbar. Ebenfalls richtig ist aber, dass die Versicherer auch in der Zeit nach der Pandemie mit ihren Kunden Geschäfte machen wollen.

Wer sich trotzdem nicht alleine auf die Kulanz seines Versicherers verlassen will, schaue z. B. in der Auslandskrankenversicherung genau ins Kleingedruckte. Für viele Kunden ist es beruhigend, dass sie im Krankheitsfall, etwa bei einer Corona-Erkrankung, auf den Rücktransport in ein Krankenhaus in Deutschland bestehen können. Die Versicherer übernehmen diese Kosten eher, wenn das Bedingungswerk den Rücktransport als „medizinisch sinnvoll“ definiert. Ist von „medizinischer Notwendigkeit“ zu lesen, sind die Hürden höher. Ein Rücktransport ist dann erst wahrscheinlich, wenn vor Ort keine ausreichende Versorgung möglich ist. Mit Blick auf die Corona-Pandemie kann das allerdings schon gegeben sein, wenn am Urlaubsziel nicht genügend Intensivbetten bzw. Beatmungsgeräte zur Verfügung stehen.

Wenn es zu keiner Einigung mit dem Versicherer kommt, können Versicherte Hilfe beim Versicherungsombudsmann finden. Hier wird ein kostenloses Schlichtungsverfahren durchgeführt. Der Ombudsmann kann Entscheidungen treffen, die für den Versicherer bis zu einer Summe von 10.000 Euro bindend sind. Nähere Informationen dazu unter www.versicherungsombudsmann.de .

Noch besser ist es, sich schon vor Abschluss der Versicherung mit einem unabhängigen Makler in Verbindung zu setzen und sich umfassend beraten zu lassen. Böse Überraschungen reisen dann erst gar nicht mit.

Rechtsschutzversicherung: telefonische Rechtsberatung gefragt

Rechtsschutzversicherung: telefonische Rechtsberatung gefragt

Im Corona-Jahr 2020 haben besonders viele Kunden rechtliche Unterstützung bei ihrem Rechtsschutzversicherer gesucht.

Insgesamt nahmen über 1,8 Millionen Kunden die anwaltliche Telefonberatung ihres Rechtsschutzversicherers in Anspruch. Mit über 330.000 Beratungen war die Nachfrage im März und April besonders groß. Dieser Trend setzte sich im Verlauf des Jahres fort. Das zeigt eine Sonderauswertung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV).

Rund 1,6 Millionen Beratungen entfielen auf die Monate März bis Dezember. Das sind rund 158.000 im Monat, was einer Steigerung von gut einem Viertel gegenüber normalen Monaten entspricht.

Beim Vertrags- und Arbeitsrecht war die Nachfrage nach Beratung in den Corona-Monaten besonders hoch. Die meisten Fragen – rund 638.000 – wurden zum Vertragsrecht gestellt, beispielsweise zum Reiserecht. Hier standen vor allem Fragen zu Stornierungen im Fokus. Etwa 294.000 anwaltliche Telefonberatungen wurden im Zusammenhang mit dem Arbeitsrecht geleistet, beispielsweise zu Kurzarbeit und Kündigung.

Allein Arbeits- und Vertragsrecht machen ein Drittel der Schäden in der Rechtsschutzversicherung aus. Insgesamt bearbeiten die Rechtsschutzversicherer über vier Millionen Fälle im Jahr und leisten dafür rund 2,8 Milliarden Euro. Auf die ohnehin schon belasteten Gerichte werden in diesem Jahr voraussichtlich erheblich mehr Prozesse zukommen, beispielsweise um den Erhalt des Arbeitsplatzes oder etwa wegen der Kostenerstattung bei stornierten Reisen.

Vor Abschluss einer Rechtsschutzversicherung ist eine gute, unabhängige Beratung zu Anbietern und den unterschiedlichen Tarifen sehr wichtig. Ihr Versicherungsmakler kann das leisten – sprechen Sie ihn an.

Quelle: Medieninformationen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) vom 18. Februar 2021.

Gesetzliche Pflegepflichtversicherung: Privatsache Pflegefallvorsorge

Gesetzliche Pflegepflichtversicherung: Privatsache Pflegefallvorsorge

Steigende Beiträge zur gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung sollten nicht zu der Annahme verleiten, im Fall der Fälle ausreichend abgesichert zu sein. Denn das wäre eine Illusion.

Tatsächlich reichen die Leistungen kaum aus, um nur die nötigsten Kosten zu decken. Häufig müssen Ersparnisse aufgebraucht oder das als Erbe für die Kinder gedachte Häuschen verkauft werden. Oder die Kinder müssen direkt einen guten Teil ihres Einkommens für die Pflege des Elternteils beisteuern. Für viele Menschen ist das eine erschreckende Vorstellung. Eine rechtzeitig abgeschlossene private Pflegezusatzversicherung kann Abhilfe schaffen.

Da ist zum einen die Pflegekostenversicherung. Mit ihr können die tatsächlich entstehenden Pflegekosten versichert werden. Sie ergänzt die gesetzlichen Leistungen finanziell und hilft so, die Versorgungslücke ganz oder teilweise zu schließen. Häufig gewählt und leicht verständlich ist die Pflegetagegeldversicherung. Im Pflegefall wird den Versicherten pro Tag der vertraglich vereinbarte Geldbetrag zur freien Verwendung ausgezahlt.

Gut zu wissen: Es gibt seit 2013 eine Vertragsvariante mit staatlicher Förderung. Gesundheitsfragen werden hier nicht gestellt, sodass grundsätzlich jeder einen Vertrag abschließen kann. Allerdings gibt es eine sogenannte Wartezeit von fünf Jahren. Erst danach besteht ein Anspruch auf die Leistungen. Ausnahme: Ein Unfall führte zur Pflegebedürftigkeit.

Die Kosten einer Pflegezusatzversicherung hängen von den gewählten Leistungen und dem Lebensalter bei Vertragsschluss ab. Je jünger und gesünder man bei Abschluss ist, desto niedriger ist der Beitrag. Sehr empfehlenswert vor der endgültigen Entscheidung für ein bestimmtes Produkt und dessen Ausgestaltung ist eine ausführliche Beratung – am besten durch einen unabhängigen Versicherungsmakler.

Produkt Special CHARTA-Spezialpolice Wohngebäude mit die Bayerische: Das sind die Ergebnisse

Es ist nun soweit: Die Umfrage zu unserem zweiten Produkt Special Wohngebäude mit die Bayerische wurde erfolgreich abgeschlossen. Auch dieses Mal konnten wir eine stabile Teilnehmerzahl verzeichnen. Natürlich freuen wir uns, wenn sich bei den nächsten Produkt Specials, die wir geplant haben, noch mehr Kollegen daran beteiligen und uns ihr konstruktives Feedback mitteilen. Die Ergebnisse aus den Befragungen werden wir künftig am Beispiel der CHARTA Spezialpolice Hausrat der Basler noch stärker mit den Produktseiten verknüpfen.

Und das sind die Ergebnisse unserer zweiten Umfrage… Weiterlesen