Die Einführung der E-Rechnung: E – wie einfach?

Die Einführung der E-Rechnung: E – wie einfach?

Selbstständige, Handwerker oder Freiberufler, aber auch Unternehmer und teils Künstler müssen stets ein Auge auf die Veränderungen haben, die mit der Digitalisierung einhergehen. Ein gutes Beispiel ist die Einführung der so genannten E-Rechnung.

Seit dem 27. November 2020 müssen Lieferanten des Bundes ihre Rechnungen für öffentliche Aufträge in spezieller elektronischer Form erstellen und zusenden. Für die einen eine lästige Umstellung, für die anderen ein guter Schritt hin zu weitgehender Vereinfachung und Papierlosigkeit im Büro. Unter einer „elektronischer Rechnung“ werden meistens die schon im Jahr 2011 umsatzsteuerlich den Papierrechnungen gleichgestellten elektronischen Rechnungen, z. B. als PDF verstanden. Die E-Rechnung ist jedoch etwas anderes. PDF sind quasi Bilder und können kaum direkt weiterverwaltet werden. Vielmehr sind E-Rechnungen Datendarstellungen in einem maschinenlesbaren XML-Datensatz. Der Vorteil liegt auf der Hand: Eine nach EU-Norm ausgestaltete E-Rechnung verfügt über ein klar strukturiertes Format. Damit kann sie elektronisch ausgestellt, übermittelt und empfangen werden. Erleichtert bzw. erst ermöglicht wird auch die weitere automatische Verarbeitung – von der Prüfung über die Freigabe und letztlich Zahlung.

Die künftig in der Verwaltung üblichen E-Rechnungen sorgen für einen deutlichen Schub auf dem Weg zur umfassenden Verwaltungsdigitalisierung. Musste bislang praktisch nur die Bundesverwaltung seit Ende 2019 E-Rechnungen verpflichtend annehmen und verarbeiten, müssen künftig auch die Versender der Rechnungen dazu in der Lage sein und entsprechende Anpassungen nachholen.

Mögliche finanzielle Folgen von Fehlern bei der Umstellung können durch die richtige Police versichert werden. Somit sind Versicherungen auch Antriebe des Fortschritts, weil sie es dem Einzelnen, ganz allgemein, ermöglichen, wirtschaftliche Risiken einzugehen. In diesem Falle sind geeignete betriebliche Berufshaftpflicht- und/oder Rechtsschutzversicherungen sinnvolle Begleiter. Ihr unabhängiger Versicherungsmakler kennt sich bestens aus – und hilft, wenn sich entsprechende Fragen ergeben.

Unfall in der Fahrschule: Anfängerfehler

Unfall in der Fahrschule: Anfängerfehler

Wer lernt, macht Fehler. Auch am Steuer eines Fahrschulautos – das gehört dazu. Meist ist der Fahrlehrer bzw. dessen Haftpflichtversicherung in der Haftung. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen der Fahrschüler zumindest eine Mitschuld zu tragen hat.  

Das Straßenverkehrsgesetz (§ 2 Absatz 15 Satz 2 StVG) bestimmt die für das Fahrzeug verantwortliche Person. Laut Gesetz ist es der Fahrlehrer bzw. die Fahrlehrerin, und nicht der Fahrschüler. Ausgangspunkt dieser Regelung ist der Gedanke, dass der Lehrer über die Pedale auf seiner Seite direkt in das Fahrverhalten des Schülers eingreifen kann. Daraus ergibt sich seine Verantwortung dafür, dass der Fahranfänger keine Fehler macht.

Fahrschüler sind in Sachen Haftung allerdings nicht komplett außen vor. Das Oberlandesgericht Koblenz beispielsweise sprach einer Fahrschülerin eine Teilhaftung zu, weil sie trotz Gegenverkehrs versuchte, links abzubiegen. Dadurch geriet ein entgegenkommendes Auto ins Schleudern, kam von der Straße ab und verunglückte (Az. 12 U 772/02).

Für die Schäden des Unfallgegners springt erst einmal die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrschulautos ein. Die Haftpflichtversicherung kann den Fahrer aber später in Regress nehmen, etwa bei einer Alkoholfahrt. Für Schäden am Fahrschulfahrzeug ist der Schüler außerdem mitverantwortlich, wenn er grob fahrlässig, vorsätzlich oder gegen die Anweisung des Fahrlehrers gehandelt hat.

 

Elementarschaden Versicherung: kein „Land unter“

Elementarschaden Versicherung: kein „Land unter“

Hochwasserlagen haben in den letzten Jahren immer wieder Firmen und Betriebe unter Wasser gesetzt. Die materiellen Schäden sowie die betrieblichen Auswirkungen können rasch existenzbedrohend werden.

Dafür braucht es keine extremen Hochwasserereignisse, die medienwirksam ins Bewusstsein transportiert werden. Es genügen beispielsweise lokale Starkregenereignisse, die Keller, Produktions-, Lager- oder Ausstellungshallen fluten.

Dabei gibt es passende Versicherungsangebote. Für solche Elementarschäden kommen die Versicherer aber nur dann auf, wenn zur Inhaltsversicherung, das ist quasi die Hausratpolice der Unternehmen, und zur Gebäudeversicherung ein entsprechender Zusatz abgeschlossen worden ist. Zu den Schäden zählen nicht nur solche an Gebäuden oder Inventar, sondern auch zum Beispiel die fortlaufenden Löhne oder der entgangene Betriebsgewinn. Aus der Gebäudeversicherung mit Elementardeckung bezahlt der Versicherer nach einer Überschwemmung auch Reparaturen wie die Gebäudetrocknung und Instandsetzung des Mauerwerks. Übrigens: Autohäuser brauchen für durch Hochwasser beschädigte Neu- und Gebrauchtfahrzeuge außerdem eine Kfz-Handel- und -Handwerkversicherung.

Ein versierter unabhängiger Versicherungsmakler hilft, sich Überblick zu verschaffen und eine passende Police zu finden.