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Keymen-Versicherung: Schlüsselkompetenzen schützen

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von Silvia Mireva

am 22. Februar 2021

In vielen Unternehmen gibt es eine oder mehrere Personen, ohne deren Know-how nichts oder nur sehr wenig liefe. Keymen sind Mitarbeiter mit Expertenwissen und meist viel Berufserfahrung, die nicht einfach von heute auf morgen ersetzt werden können.

Bei Kündigungen mögen Zugeständnisse beim Gehalt, betriebliche Sonderleistungen oder sonstige Vergünstigungen die Abwanderung des oder der Mitarbeiter verhindern. Gegen Krankheit oder gar Tod ist damit jedoch kein Blumentopf zu gewinnen.

Die richtige Versicherung kann zumindest einen finanziellen Ausgleich bzw. den nötigen Handlungsspielraum ermöglichen, falls Schlüsselkräfte eines Unternehmens ausfallen. Damit steht dann Kapital zur Verfügung, um mögliche Auftrags- oder Produktionsrückgänge abzufedern.

Krankheitsbedingten Ausfällen von Keymen kann beispielsweise mit einer sogenannten Dread-Disease-Versicherung, einer Versicherung gegen schwere Krankheiten, begegnet werden. Die Anzahl der Anbieter in Deutschland ist nach wie vor überschaubar. Die Leistung wird fällig, wenn bei der versicherten Person eine der bei Vertragsabschluss festgelegten Krankheiten, etwa Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall, diagnostiziert wird. Häufig lassen es die Tarife zu, dass die zu versichernden Erkrankungen aus einer Art Katalog ausgewählt werden können. Vorteilhaft bei dieser Versicherungsform ist die in der Regel einfache Feststellung des Versicherungsfalls.

Führt eine Krankheit zu einer sicheren Bestimmung der verbleibenden Lebenserwartung des versicherten Keyman, besteht bei einigen Policen die Möglichkeit einer vorzeitigen Auszahlung der Leistung. Dieses möglicherweise etwas makaber erscheinende Leistungsmerkmal kann das Unternehmen jedoch in die Lage versetzen, ausreichend Zeit für die Nachbesetzung der Schlüsselposition zu haben.

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