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Landwirtschaftliche Versicherungen: magere Zeiten

von Silvia Mireva

am 21. Juni 2021

Versicherungen wollen nach dem Solidarprinzip helfen. Egal, ob Transport-, Lebens-, Unfall- oder landwirtschaftliche Versicherung. Das funktioniert vereinfacht aber nur, wenn die Risiken kalkulierbar und unvorhersehbar sind. Und nicht zur Regel werden.

Steigende Durchschnittstemperaturen gehen in vielen Regionen Deutschlands Hand in Hand mit abnehmenden Niederschlagsmengen. Eine unheilvolle Entwicklung mit weitreichenden Auswirkungen, die gefühlt seit Jahren fortschreitet. Im Rahmen eines Langfristvergleichs im Auftrag des GDV kam zutage, inwieweit die immer größere Trockenheit zu einer Verschlechterung der Anbaubedingungen beigetragen hat.

Steigende Risiken führen über kurz oder lang zu steigenden Versicherungsprämien. Ein Ende der Fahnenstange ist allerdings absehbar, denn unbegrenzt lassen sich Prämienerhöhungen und Selbstbeteiligungen im Schadensfall nicht durchsetzen. Schon jetzt sind weite Teile der Agrarflächen nicht gegen Dürreschäden versichert. Die Versicherer fordern deshalb mehr staatliche Hilfen für Bauern, um ihnen die Absicherung vor allem gegen Dürreschäden zu erleichtern.

Aus der Perspektive der Versicherer stellt Trockenheit ein Kumulrisiko dar. Denn Trockenheit kann mehrere Regionen gleichzeitig treffen und zu hohen Schäden führen. Mit absehbaren Auswirkungen auf die Höhe der Versicherungsprämien. Staatliche Zuschüsse würden die Policen für die Bauern erschwinglicher machen und so zu einer größeren Verbreitung von Mehrgefahrenversicherungen führen.

Landwirtschaftliche Versicherungen sind allerdings mehr als „nur“ Versicherungen gegen Trockenheit oder Ernteausfall. Egal, ob Ackerwirtschaft oder Viehzucht, ob Weinanbau oder Erntehelfer – fast jeder, fast alles ist versicherbar. Einmal mehr gilt: Gute Beratung ist bares Geld. Ein unabhängiger Versicherungsmakler hilft, den richtigen Versicherungsschutz zu realisieren.

Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV), www.gdv.de .

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